Wasserdichte Silikonummantelung für Industriekabel: Schutz für Kabelausgänge, Biegestellen und Zugbelastungen

Bei Kabeln für Industrieanlagen treten an den Ausgängen häufig Undichtigkeiten und Kabelbrüche auf. Die Silikonummantelung sollte sowohl die Abdichtung als auch die Biegeführung und die Zugentlastung gewährleisten.

1. Abmessungen der Kabelausführung

Schwankungen des Außendurchmessers der Kabel müssen bei der Konstruktion der Dichtung berücksichtigt werden.

  • Bestätigung des Leiterquerschnittsbereichs
  • Interferenzwert einstellen
  • Kratzer durch scharfe Kanten vermeiden

2. Knickschutz

Die Länge der Ummantelung und der konische Übergang verringern die Spannungskonzentration.

  • Pufferabschnitt hinzufügen
  • Scharfe Kurven vermeiden
  • Überprüfung auf wiederholtes Biegen

3. Zugkraftdämpfung

Die Ummantelung kann eine vollständige Zugbefestigungskonstruktion nicht ersetzen.

  • Entwurf von Verschlüssen oder Halterungen
  • Zugfestigkeit
  • Dichtungsverschiebung prüfen

4. Umgebungsprüfung

Prüfung der Wasser- und Witterungsbeständigkeit unter den jeweiligen Einsatzbedingungen.

  • Regenprüfung
  • Temperaturzyklus
  • Prüfung auf Risse und Rückprall

FAQ

1. Ist die Hülle umso wasserdichter, je enger sie sitzt?

Ein zu festes Anziehen führt zu Montageproblemen und Kabelbeschädigungen; daher sollte ein angemessenes Maß an Übermaß eingehalten werden.

2. Kann man die Kabel nur mit Klebstoff befestigen?

Nicht empfehlenswert; langfristige Zugkräfte sollten von der mechanischen Konstruktion aufgenommen werden.

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