Seien Sie sich darüber im Klaren, was Sie zu lösen versuchen, "was widerständig ist"?
Machen Sie sich die Arbeitsbedingungen klar, bevor Sie das Material auswählen:
- Höchst-/Minimaltemperatur, Warm-/Kaltzyklus oder nicht
- Exposition: Öl, Kraftstoff, Alkohol, Lösungsmittel, Säuren, Laugen, Dämpfe
- Im Freien oder nicht: UV, Ozon, Regenwasser
- Ist die Einhaltung der Vorschriften für Lebensmittel/medizinische Exposition erforderlich?
Optische Unterschiede zwischen den drei Arten von Materialien
1) Silikon (Silikon)
Bessere Eigenschaften: Temperaturbeständigkeit, Witterungsbeständigkeit, weicher Griff, Farberscheinung
Häufige Anwendungen: Abdichtung von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräteteile, Mutter- und Babysilikon, Schlüssel, Dichtungen
Hinweis: Die verschiedenen Formulierungen unterscheiden sich stark in ihrer Reißfestigkeit und Medienbeständigkeit.
2) Allzweckgummi (z. B. NBR/EPDM usw., je nach Typ)
Besser in dem, was sie tun: Bestimmte Kautschuke sind besser öl-, abrieb- oder kostenbeständig
Allgemeine Anwendungen: Industriedichtungen, allgemeine Maschinen
Hinweis: Die Temperatur- und Medienbeständigkeit der verschiedenen Gummisorten ist sehr unterschiedlich, so dass man nicht pauschal von "Gummi" sprechen kann.
3) Fluorkautschuk FKM (Viton-System)
Besser bei: Öl, Kraftstoff, Chemikalienbeständigkeit und höheren Temperaturen.
Häufige Anwendungen: Automobil-, Energie- und Chemiedichtungen
Zu beachten: kostspieliger, hat auch Randbedingungen für die Tieftemperaturelastizität bei bestimmten Medien
Auswahlempfehlungen (einfacher Ansatz für technische Entscheidungen)
- Erstes MedienscreeningGibt es ein Öl/Brennstoff/Lösungsmittel?
- Nachscreening mit TemperaturSind die Höchst- und Tiefsttemperaturen außerhalb der Komfortzone des Materials?
- Schauen Sie sich noch einmal die mechanischen Anforderungen anMuss es abriebfest, extrusionsfest und reißfest sein?
- Letzter Blick auf die Einhaltung der Vorschriften und das Erscheinungsbild: Kontakt mit Lebensmitteln/Medikamenten, Farbe, Geruch
Das richtige Ziel der "Materialauswahl" besteht nicht darin, das teuerste zu wählen, sondern die Lösung, die am besten zu den Arbeitsbedingungen passt und die stabilste Massenproduktion ermöglicht.
Dies ist die empfohlene Art und Weise, Anforderungen zu schreiben, wenn Sie mit der Beschaffungs- und Entwicklungsabteilung kommunizieren.
- Medium: z. B. "längere Einwirkung von Öl", "gelegentliches Abwischen mit Alkohol".
- Temperatur: z.B. "-20°C bis 120°C, Warm-/Kalt-Zyklus 2 mal pro Tag".
- Lebensdauer: z.B. "3 Jahre ohne Leckage" oder "500 Baugruppen ohne Bruch".
- Prüfung: Größe, Härte, dauerhafte Druckverformung, Beständigkeit gegen Eintauchen in Medien usw.
Häufige Missverständnisse
- Sagen Sie einfach "hochtemperaturbeständig", nicht "mittel- und zeitbeständig".
- Materialwechsel ohne Änderung der Rillen und der Passform.
- Stichproben bestanden, aber Massenproduktion ohne Kleinserienvalidierung