Die Wasserdichtigkeit von Industriesteuerungsschränken hängt nicht allein von den Dichtungen an den Türrahmen ab. Sichtfenster, Schrauben, Kabelausgänge und die Ebenheit des Gehäuses müssen einen durchgehenden Schutzweg bilden.
1. Ermittlung des Leckagewegs
Zunächst wird die Konstruktion nach den Eintrittsrichtungen von Regenwasser, Kondenswasser und Staub unterteilt.
- Umlaufende, durchgehende Abdichtung des Türrahmens
- Die Fenster sind mit separaten Druckkanten versehen
- Einbau einer zusätzlichen Schutzvorrichtung an der Kabelausführung
2. Querschnitt und Nut
Die Höhe der Dichtungsleiste muss auf die Verformung des Türflügels und die Schließkraft abgestimmt sein.
- Kompressionsgrad steuern
- An Ecken einen Rundbogenübergang beibehalten
- Lokalen Unterdruck auf der Scharnierseite vermeiden
3. Montagesteuerung
Die Position des Verschlusses bestimmt die gleichmäßige Kraftverteilung auf die Dichtfläche.
- Überprüfung der Ebenheit der Türblätter
- Prüfung der Schließkraft
- Überprüfung der Kontinuität der Kompressionsspuren
4. Verifizierungsmethode
Tests an ganzen Kartons sind effektiver als Tests an einzelnen Klebestreifen.
- Sprühprüfung
- Wiederholungsmessung nach Einwirkung von Wärme, Feuchtigkeit und Hitze
- Überprüfung auf Wassereintritt an den Kabelausgängen
FAQ
1. Warum tritt an der Ecke des Schaltschranks Wasser aus?
Häufige Ursachen sind eine unzureichende Kompression an den Ecken oder Unterbrechungen in der Verbindung; daher sollten vorrangig der Verlauf der Dichtungsstreifen und die Belastung der Verriegelungen überprüft werden.
2. Reicht es aus, einfach die Dichtungsleiste zu verstärken?
Das geht nicht. Eine zu große Dicke erhöht die Schließkraft und beschleunigt die Verformung; daher müssen sowohl die Nut als auch der Presssitz optimiert werden.